Gedanken zum selbst ...

Es gibt keine Trennung – nur Verbundenheit, der wir uns manchmal nicht bewusst sind …

 

Wir Menschen bestehen aus Gedanken, Gefühlen, einem physischen sichtbaren und einem energetischen unsichtbaren Körper … und aus unserem SELBST – dem innersten Wesen, der wahren Natur, dem reinen Geist.

 

Dieses Selbst ist frei, unbegreiflich, unerklärbar, ewig und unverletzbar. Nehmen wir unser Selbst wahr, können wir in diesem Moment unsere Gedanken, Gefühle und unseren Körper aus einer anderen Perspektive beobachten und sind gleichzeitig frei von ihnen. Alles was wir dabei tun, ist wahrnehmen was ist – wir nehmen die Gedanken, Gefühle und den Körper quasi von außen wahr und beobachten sie. In diesem Zustand des reinen Geistes sind wir weder ein Gedanke noch ein Gefühl noch ein Körper – wir sind reiner Geist (die ursprüngliche Naturkraft, Energie, Licht, reine Liebe) aus dem alles entstanden ist.

 

In diesem Zustand können wir alles so nehmen, wie es gerade ist, wie es sich gerade zeigt – ohne Beurteilung, ohne Emotion ohne Leid oder Freude, ohne Bedeutung. Vielleicht ist dieser Zustand für uns gar nicht so erstrebenswert, darum haben wir ja auch die Ebene der Sinne - der Gedanken, Gefühle und des Körpers. Aber auch diese Dimension des reinen Geistes ist in uns und schenkt uns immer wieder stille und friedvolle Momente im Leben – bewusst oder unbewusst. Manchmal sind wir einfach nur ganz da und bemerken es gar nicht – vielleicht nur für ein paar Sekunden. Ruhen ganz friedvoll und selig in uns – kennen in diesem Moment weder Raum noch Zeit. Schon als Kinder erleben wir diese Momente – womöglich sogar die meisten davon …

 

Und weil wir diesen Zustand alle nur zu gut kennen – bewusst oder unbewusst – sehnen wir uns immer wieder auch danach – das ist die oft so unerklärbare Sehnsucht, die uns dann und wann quält, meist ohne zu wissen, was sie ist. Sie zeigt uns den Weg dorthin.

 

Der Sinn unseres Lebens ist es, bewusste und unbewusste Brücken zwischen diesen Welten zu bauen und dadurch die Verbundenheit untereinander und zwischen den Dimensionen zu erleben – wie das Wasser immer den Weg zum Meer sucht, suchen auch wir immerzu diese Verbundenheit im WIR – in uns SELBST - im EINS sein (sowohl im EINSam, als auch im gemEINSam sein – das ist dann also einerlei – also EINS). Das NEUE SELBST ist nicht ein neues Individuum, sondern ein NEUES WIR.

 

Der einzige Grund für die Existenz energetischer Störungen ist ihr Ruf / ihre Provokation nach ihrem Gegenpol – des friedvollen stillen liebevollen Zustandes – und nur durch ihr Da-sein wird uns das selbstgewollte Hervorrufen und Erleben dieses ersehnten Zustandes erst möglich.

 

... schreibt Evelyn Berner

 

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