Familien stellen

Beim Aufstellen von Familiensystemen zeigen sich unbewusste Dynamiken und Verstrickungen, die uns hindern, uns dem Lebensfluss hinzugeben und frei zu sein. Wir suchen dabei schrittweise nach einer heilsamen (göttlichen) Ordnung, in der jeder auf seinem „natürlichen“ Platz steht.

Martin Fuhrberg sagt dazu: "Aufstellungen sind für Menschen in Familie, Paarbeziehung und Beruf. Durch die Aufstellungsarbeit haben wir die Möglichkeit uns mit unserem Leben zu versöhnen und es anzunehmen, genauso wie es ist. Aufstellungsseminare sind besonders geeignet für Menschen, die

belastende Beziehungen mit Familienmitgliedern, Partnern, Berufskollegen, Chefs, Freunden oder sich selbst haben. In der Aufstellungsarbeit erkennen wir, dass es nichts gibt, das aus sich selbst heraus entsteht oder existiert. Alles hängt voneinander ab und alles steht zueinander in Beziehung. So können wir in Aufstellungen die Bedingungen für unsere Dynamiken erkennen.“

Familiensysteme erstrecken sich über Generationen und sind wohl ein vorgegebener Ort menschlicher Entfaltung. Mit der Gründung einer neuen Familie entsteht ein neues System, das Vorrang genießt vor dem Ursprungssystem, nur beeinflussen uns die unterschiedlichen Schicksale häufig in der gesamten Familie. Wir alle haben aus unseren Ursprungsfamilien Belastungen übernommen, die durch unterschiedliche Ereignisse entstanden. Die damit verbundenen Gefühle, Haltungen, Ablehnungen, Aggressionen usw. wurden übernommen und führen zu Verstrickungen, die unser Leben beeinflussen und bestimmte Auswirkungen auf uns haben. Der Grund für das Übernehmen familiärer Verstrickungen ist immer Liebe und der Wunsch nach Zugehörigkeit zum eigenen System. Es ist dabei egal, ob wir diese Menschen gekannt, geliebt oder gehasst haben – der tiefe und unbewusste Wunsch dazu zu gehören, die Verbundenheit zu spüren, ist stärker, als Leid und Ablehnung.


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